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flut auf den philippinen

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Die 21-jährige Mutter Rossie hält ihren 1-jährigen Sohn Clifford in den Armen | Foto: UNICEF/NYHQ2011-2134/Maitum

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Wie geht es den Kindern auf den Philippinen?

Baustein 1

18. Januar 2012 - Vor einem Monat, am 16. Dezember 2011, gab es einen schweren Tropensturm auf den Philippinen. Dieser Sturm hat auf der südphilippinischen Insel Mindanao an einem Tag so viel Regen gebracht, wie sonst in einem Monat. Die Katastrophe überraschte viele Menschen mitten in der Nacht im Schlaf. Ihre Häuser wurden von den Wassermassen weggespült oder vom Sturm einfach weggefegt. 

Wie geht es Kindern auf den Philippinen jetzt - einen Monat nach der Katastrophe?

Janella hat ihre Eltern verloren

Die 9-jährige Janella mit ihrer Tante Arlene | Foto: UNICEF/NYHQ2011-2132/Maitum
LupeDie 9-jährige Janella mit ihrer Tante Arlene.

Viele Kinder haben ihre Eltern durch die schlimme Nacht der Naturkatastrophe verloren. Ebenso gibt es viele Mütter und Väter, deren Kinder in den Fluten gestorben sind. Janella ist neun Jahre alt. Ihre Eltern sind bei dem Tropensturm ums Leben gekommen. Seit einem Monat trauert die 9-Jährige um ihre Mutter und ihren Vater. Ihre Tante Arlene erzählt: "Jeden Morgen wacht Janella weinend auf."

Janella wohnt jetzt mit ihrer Tante in einer Notunterkunft mit vielen anderen fremden Menschen zusammen. Ein Zuhause haben beide nicht mehr. Janellas Tante Arlene hat ihre zwei Kinder bei dem Unglück verloren. Für Janella und Arlene ist es sehr wichtig, dass sie einander haben.

UNICEF hilft den Kindern

Im Chaos der Überschwemmungsgebiete sind Kinder wie Janella ganz besonders auf Hilfe angewiesen. UNICEF kümmert sich darum, dass Kinder ihre Eltern oder Verwandten wiederfinden. Neben Trinkwasser und Medikamenten hat UNICEF nach der Katastrophe auf den Philippinen Spiel- und Sportgeräte sowie Musikinstrumente und Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Es ist nämlich sehr wichtig für die Kinder, dass sie zwischendurch komplett von ihren traumatischen Erlebnissen und ihrer Trauer abgelenkt werden, um sich zu entspannen.

Einen Monat nach der Katastrophe sitzt der Schmerz bei vielen immer noch sehr tief. Es wird noch sehr viel Zeit brauchen, bis sich die Menschen auf den Philippinen von dem Schock des Tropensturms erholt haben.

Bilder nach der Flut auf den Philippinen

Erste Bilder nach dem Tropensturm Washi auf den Philippinen.

Foto: UNICEF Philippinen/2011/JMaitem

Kinder laufen durch den Schlamm, den die Überschwemmungen hinterlassen haben.

Foto: UNICEF Philippinen/2011/JMaitem

Viele Familien haben durch die Flut ihr Zuhause verloren.

Foto: UNICEF Philippinen/2011/JMaitem

Freiwillige Helfer verladen UNICEF-Hilfsgüter von einem Lieferwagen. Die Kartons enthalten Wasserkanister, Eimer, Seife und Wasserreinigungstabletten.

Foto: UNICEF/NYHQ2011-2136/Maitum

In den Auffanglagern kümmern sich UNICEF-Mitarbeiter um die Familien und Kinder.

Foto: UNICEF Philippines/2011/JMaitem

Einige Familien wurden provisorisch in Schulgebäuden untergebracht. Dort feierten sie gemeinsam Weihnachten.

Foto: UNICEF/NYHQ2011-2133/Maitum

Der auf den Philippinen berühmte Musiker und UNICEF-Botschafter Gary Valenciano redet mit Kindern über ihre Erlebnisse während des Tropensturms.

Foto: UNICEF/Kat Palasi

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